Lieber ZENLETTER,
die 10. Rauhnacht steht für den Oktober – damit für die Ernte und das Danken.
Dabei darfst du auch deinen eigenen Beitrag ehren.
In den letzten Tagen ist einiges in Bewegung gekommen, das bringt Veränderungen für Dich im Innen wie auch im Außen. Das kann sich sehr turbulent oder schwer anfühlen und vielleicht möchtest du einfach wieder Ruhe und zurück in die vermeintliche Komfortzone.
Die Energien dieser Rauhnacht sind die der Waage: Harmonie und Ausgleich, finde Deine Balance. Heute geht es darum, einen Ausgleich von Innen und Außen, Verstand und Gefühl und Intuition und Handeln zu erlangen.
Du hast schon viel Energiearbeit geleistet- ehre das.
Du hast bestimmt schon oft gehört: „Willst Du deine Welt verändern, verändere Dich selbst“. Du kannst direkt damit beginnen, dich und deine Lebenssituation zu verändern. Und zwar im Geiste und in der Stille – vielleicht nochmal mit einem Blick auf deine Visionen von gestern.
Achte dabei ganz genau auf deine Empfindungen:
Seit Beginn der Christianisierung war „Sinnlichkeit“ als etwas lasterhaftes verpönt.
Sinnlichkeit widerspricht der strengen Ordnung, der Konstruktivität. Sinnlichkeit gilt immer noch als Zeitverschwendung.
Denn Sinnlichkeit bedeutet, mit all unseren Sinnen präsent in der Wahrnehmung zu sein.
Doch nur wenn wir bewusst wahrnehmen, sind wir in der Achtsamkeit für unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche und für die der anderen, auch für unsere Umwelt.
Ohne die bewusste Einbeziehung unserer Wahrnehmung „passiert“ uns das Leben. Dh, wir sind in der Reaktion auf Situationen, müssen einen Weg finden, damit umzugehen.
Wenn wir uns auf unsere Sinneskraft rück-beSINNEN, dann werden wir zunehmend wahrnehmen, was in uns und um uns geschieht, welche Entwicklungen sich abzeichnen, auch, wenn sie noch nicht sichtbar oder konkret sind. Wenn wir achtsam mit unseren Sinnen werden, sind auch die „über“-sinnlichen Räume wieder für uns zugänglich.