Lieber ZENLETTER,
die 11. Raunacht steht mit dem November und dem Sternzeichen Skorpion in Verbindung.
Skorpion ist, als Meister der Tarnung, Symbol für Wandlung.
Alles befindet sich im immerwährenden Kreislauf von Beginn und Ende – Geburt, Leben, Tod.
Oft aber fällt es uns schwer, Wandlungen zu akzeptieren und uns dem Fluss des Lebens hinzugeben. „Dieser Tag sollte nie vergehen“. „Wenn diese Beziehung zu Ende ginge, dann könnte ich nie mehr glücklich sein“. Wir haben Angst vor Verlust.
Oft merken wir gar nicht, dass wir uns längst in eine andere Lebensphase hinein entwickelt haben und unsere bisherige Situation (beruflich / privat) uns wie ein altes Kleidungsstück zu klein geworden ist. Trotzdem versuchen wir, uns irgendwie noch hinein zu zwängen.
Wer das Gute im Hier und Jetzt wertschätzen kann, macht sich weniger Gedanken darüber, was er später verlieren könnte. So können wir aufhören, uns dem Fluss des Lebens selbst in den Weg zu stellen.
Anders herum können wir uns auch bewusst darauf ausrichten, Veränderung bewusst herbei zu führen: lautet Deine Entscheidung „vom Nichtsportler hin zum Sportler“, bedeutet das, Du wirst eine andere Person sein.
Damit geht Neues einher: eine andere Lebensweise, neue Prioritäten, vielleicht ein veränderter Tagesablauf. Möglicherweise reagiert dein Umfeld darauf – wirkt die Veränderung “bedrohlich” auf jemand anderen, und du erhältst entsprechende Reaktionen.
Aus (unbewussten) Ängsten vor diesen Veränderungen und Reaktionen sind wir oft gut im Kreieren von Blockaden, damit alles bleibt, wie wir es kennen.
- Erlaube dir ein inneres Bild. Wie sähe die veränderte Version von dir aus?
- Welche Bereiche deines Lebens betrifft die Veränderung?
- Welche Personen bezieht es mit ein?
Wenn Du (möglicherweise) betroffene Personen positiv mit einbeziehst, kannst du ihnen die Angst vor dem Fremden, Neuen nehmen, das bedrohlich (Verlust) auf sie wirkt.
Oder du entscheidest dich bewusst, dass ein gemeinsamer Weg hier zu Ende geht?
Mach dir die Konsequenzen von vorn herein bewusst, und du kannst auf dem Weg souverän damit umgehen, statt plötzlich von Reaktionen überrascht zu werden.