Lieber ZENLETTER,
die Qualität unserer Verbindung zu anderen hängt immer maßgeblich mit unserer Selbstliebe zusammen – das sagt die moderne Psychologie genauso, wie das jahrtausendealte Gebot “liebe deinen Nächsten wie dich selbst”.
Wie können wir anderen mit offenem Herzen, ehrlichem Vertrauen und Wohlwollen begegnen, wenn wir uns selbst gegenüber oft kritisch und abwertend sind, wenn wir unseren eigenen Wert geringschätzen?
Das betrifft auch unseren Körper, denn er ist der Tempel, in dem unsere Seele wohnt.
In diesem Sinne: Betrachte heute die Genialität deines wunderbaren Körpers. Dieses komplexe Zusammenspiel, von den kleinsten Atomen bis hin zu den komplexesten Bewegungen. Deine Fähigkeit zu atmen, mit deinen Sinnen die Welt zu erfahren.
Schau, welche Unterstützung dein Körper braucht.
Sei mit dir und frage dich:
Was will ich wirklich in punkto Ernährung – was tut mir gut?
Wie will ich mich bewegen?
Was trägt mein Verhältnis zu digitalem Konsum zu meiner Körperempfindung bei?
Sieh nicht das Resultat, wie du aussehen möchtest, sondern beginne mit der Freude an der Bewegung, dem Genuss der Nahrungsaufnahme.
Außerdem kannst du auf deine Freundschaften im ablaufenden Jahr schauen. Wo gab es neue Freundschaften, die entstanden sind – welche gingen zu Ende oder machen eine Pause?
Vielleicht hat sich jemand von dir zurückgezogen: dann betrachte das als notwendigen Prozess und halte diesen Menschen in Liebe und in der Freiheit, diesem Prozess zu folgen.
Vielleicht hast du einen notwendigen Schlussstrich gezogen. Dann danke dir für deine Sorgsamkeit mit dir selbst und lass den Menschen in Frieden ziehen.