Die 6. Rauhnacht steht mit dem Sternzeichen Zwilling in Verbindung – das auch ein Symbol der Dualität ist.
Im alltäglichen machen wir es uns mit der Dualität oft sehr schwer. Dabei haben wir es dabei einfach mit den beiden Seiten derselben Medaille zu tun.
Gäbe es keinen Schatten, könnten wir das Licht nicht erkennen. Wir können gleichzeitig jemanden lieben, und sauer auf die Person sein. Wir können gleichzeitig rational erkennen “dies und das ist eine vernünftige Entscheidung” und, dem Herzen oder unseren Impulsen folgend, trotzdem anders handeln.
Solche Dualitäten fühlen sich oft schwierig an – doch wenn wir, um diese inneren Konflikte zu lösen, einen (unerwünschten) Pol aus unserem Leben heraus drücken wollen, liegt das an uns selbst. Denn es ist die Energie, die wir an das Erleben dieses Pols hängen, die Ablehnung und Abwertung, die ihn unerwünscht erscheinen lässt.
Die Qualität des Tages liegt in der Balance.
Er bietet sich an um auszugleichen und zu harmonisieren, was in Ungleichgewicht geraten ist: Dunkel & Hell, Oben & Unten, Gut & Böse, Positiv & Negativ – im Miteinander erst entsteht die Balance und ermöglicht die (innere) Mitte. Das eine kann ohne das andere nicht sein – beides ist gleich wichtig und hat seine Berechtigung.
So mag dich die Energie des Tages dazu einladen, für dich zu ergründen, wo in deinem Leben die Balance fehlt, wo Ungleichgewicht herrscht.
Was erfährt immer wieder deine Ablehnung und Abwertung?
Möglicherweise könnte es dein Leben sehr bereichern, wenn du es als gleichwertig in dein Leben einlädst und integrierst.
Auch der Aspekt, dass uns häufig die Balance zwischen innerem Wissen und äußerem Tun fehlt, mag ein wertvoller Ansatz für den Alltag sein.