Definition
Analog Wellbeing beschreibt einen Zustand innerer Ausgeglichenheit, der durch bewusste analoge Aktivitäten gefördert wird – also durch Erlebnisse jenseits von Bildschirmen und digitalen Reizen. Es geht um echte Verbindungen, greifbare Erfahrungen und das Wiederentdecken der Langsamkeit.
Hintergrund & Relevanz
In einer Welt, die zunehmend von Algorithmen gesteuert wird, sehnen sich viele Menschen nach einem Kontrastprogramm: einem Leben mit weniger Reizüberflutung, weniger künstlicher Beschleunigung – und mehr echtem Leben.
Analog Wellbeing bedeutet, Zeit zu finden für Dinge, die nicht auf Likes basieren: ein Spaziergang im Wald, ein Gespräch ohne Ablenkung, ein Buch aus Papier.
Studien zeigen, dass analoge Tätigkeiten wie Schreiben von Hand, Gärtnern oder Basteln Stress reduzieren, die Kreativität fördern und unser Nervensystem beruhigen. Kurz: Analoges Leben macht uns resilienter – gegen digitalen Dauerbeschuss.
Praktische Anwendung & Tipps
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Plane bewusst analoge Auszeiten: feste Smartphone-freie Zeiten am Tag oder analoge Morgenroutinen.
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Führe ein Notizbuch statt eine App – zum Planen, Reflektieren oder Skizzieren. Zum Beispiel das Digital Zen Daily Journal
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Kultiviere analoge Rituale wie Kaffeetrinken ohne Scrollen, analoge Spieleabende oder handgeschriebene Briefe.
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Räume analogen Dingen mehr Sichtbarkeit in deinem Alltag ein: Bücherstapel statt Bildschirm, Kerzenlicht statt Blaulicht.
Verwandte Begriffe
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- Digital Balance
Definition
Digital Fasten bezeichnet den bewussten Verzicht auf digitale Medien und Geräte für eine bestimmte Zeit. Dies kann sich auf Social Media, Streaming-Dienste, E-Mails oder das Smartphone insgesamt beziehen. Ziel ist es, die eigene Mediennutzung zu hinterfragen und wieder mehr Achtsamkeit im Alltag zu entwickeln.
Hintergrund & Relevanz
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In unserer hypervernetzten Welt sind wir oft unbewusst von digitalen Geräten abhängig. Studien zeigen, dass ständige Erreichbarkeit Stress verursacht und die Konzentrationsfähigkeit senkt.
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Digital Fasten ist vergleichbar mit klassischem Fasten: Es geht nicht darum, Technologie komplett zu meiden, sondern bewusster und reflektierter damit umzugehen.
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Große Tech-Persönlichkeiten wie Steve Jobs oder Bill Gates haben regelmäßig digitale Auszeiten genommen, um kreativer und fokussierter zu arbeiten.
Praktische Anwendung & Tipps
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Festlegen einer Fasten-Dauer: Ein Wochenende, ein Tag pro Woche oder stundenweise pro Tag – wähle eine Dauer, die für dich realistisch ist.
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Digitale Entgiftungszonen einrichten: Bestimmte Räume oder Zeiten, in denen keine digitalen Geräte erlaubt sind (z. B. Schlafzimmer, Mahlzeiten).
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Alternativen schaffen: Bücher lesen, Tagebuch schreiben oder Spaziergänge ohne Handy – ersetze digitale Ablenkungen bewusst mit Offline-Aktivitäten.
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Bewusstes Wiedereinsteigen: Nach der Fastenzeit reflektieren: Welche digitalen Gewohnheiten möchtest du beibehalten oder verändern?